Alle Beiträge von Susanne Tyll

MONTAGSLESUNGEN für die Eröffnung eines Bürgerhauses / Quartierszentrums mit städtischer Medienausleihe

Foto: Achim Gerling
Foto: Achim Gehring

676. Montagslesung am 8. Juni 2026: Jannik Henn liest aus „Der Seidenweber“ von Torsten Weiler

Bei der kommenden Montagslesung am 8. Juni 2026 von 18.30 Uhr bis 19 Uhr liest Dr. Martin Klöffler liest aus „Totaliter ruiniert – die Belagerung von Kaiserswerth 1702“ vor dem Büchereigebäude, Am Marktplatz 5 in Krefeld-Uerdingen, für die Eröffnung eines Quartierszentrums / Bürger*innenhauses mit städtischer Medienausleihe – als Drittem Ort. Ein Ort für Teilhabe, Vielfalt, Demokratie und Kultur. Zum Lesen, Treffen, Teilhabe, Spielen, Begegnung und Bewegung – ohne Verzehrverpflichtung und Kommerz – für Alle.

Die Anmeldung einer versammlungsrechtlichen Veranstaltung der Krefelder Polizei liegt vor.

Torsten Weiler ist in Krefeld aufgewachsen und kennt die Stadt als Journalist genau. Während seines Studiums hat er für die Rheinische Post geschrieben und danach als Redakteur beim WDR-Fernsehen unter anderem aus dem Hauptstadtstudio in Berlin berichtet. Seit einigen Jahren arbeitet er im Landesstudio Düsseldorf im Team der „Lokalzeit“. Nebenher schreibt er Bücher – unter anderem über Krefeld und den Niederrhein. Auf die Idee für „Der Seidenweber“ ist er bei Recherchen zur eigenen Familiengeschichte gekommen. Dabei hat er entdeckt, wie fesselnd das 19. Jahrhundert in Krefeld war – mit seinem schillernden Reichtum und seinen harten Konflikten. Die Geschichte des Seidenwebers Gustav Puller ist auch die Geschichte seiner Vorfahren. Quelle

„Der Seidenweber“: Historischer Roman vom Niederrhein,Krefeld 1820: Als Gustav in der Dachstube einer Bäckerei zur Welt kommt, stehen der Stadt dank ihrer aufstrebenden Seidenindustrie blühende Zeiten bevor – und doch ist sie gebeutelt von Gewalt, Armut und Revolten, welche die Jugend des Bäckerssohns prägen. Gustav setzt alles daran, seinen Traum zu verwirklichen: Er will Seidenweber werden. Auf seinem Weg verliebt er sich in eine geheimnisvolle Frau. Dabei lässt ihn ein Rätsel aus seiner Vergangenheit nie los: Was steckt hinter der späten Heirat seiner Eltern? Quelle

Seit der Schließung Ende Mai 2013 und trotz der Räumung der Uerdinger Bücherei finden bis auf eine sechswöchige Corona-Unterbrechung Montagslesungen durchgehend 13 Jahre an jedem Montag jeweils von 18.30 Uhr bis 19.00 Uhr vor der Uerdinger Bücherei, Am Marktplatz 5 in Krefeld-Uerdingen bei jeder Witterung statt. Der Arbeitskreis „Erhalt Bücherei Uerdingen“ setzt mit dieser Maßnahme seine Initiative für die Eröffnung eines Quartierszentrums / Bürgerhauses mit städtischer Medienausleihe fort. Zu den Lesungen kommen zwischen 15 und über 70 Personen. Jede Lesung beginnt mit dem gemeinsamen Singen einer Strophe des Liedes „Die Gedanken sind frei“ und endet mit den drei umgedichteten Strophen auf die Uerdinger Bücherei. Außer den Vorleser*innen zu lauschen, werden aktuelle Informationen ausgetauscht.

Wie jede Woche sind alle Interessierten auch zur kommenden Montagslesung herzlich eingeladen!

Interessierte Vorleser*innen können sich gerne unter Angabe des Buches melden bei: Sabine Alofs, Tel.: 48 18 55 oder oder unter ak.buecherei-uerdingen(at)gmx.de. Ohne Gebühren zu entrichten, dürfen alle Texte vorgelesen werden, die älter als 80 Jahre sind, sicherheitshalber Texte von Autor*innen, die bereits 80 Jahre verstorben sind.

MONTAGSLESUNGEN für die Eröffnung eines Bürgerhauses / Quartierszentrums mit städtischer Medienausleihe

Foto: Achim Gerling
Foto: Achim Gehring

Bei der kommenden Montagslesung am 1. Juni 2026 von 18.30 Uhr bis 19 Uhr liest Dr. Martin Klöffler liest aus „Totaliter ruiniert – die Belagerung von Kaiserswerth 1702“ vor dem Büchereigebäude, Am Marktplatz 5 in Krefeld-Uerdingen, für die Eröffnung eines Quartierszentrums / Bürger*innenhauses mit städtischer Medienausleihe – als Drittem Ort. Ein Ort für Teilhabe, Vielfalt, Demokratie und Kultur. Zum Lesen, Treffen, Teilhabe, Spielen, Begegnung und Bewegung – ohne Verzehrverpflichtung und Kommerz – für Alle.

Die Anmeldung einer versammlungsrechtlichen Veranstaltung der Krefelder Polizei liegt vor.

Martin Klöffler: promovierter Chemiker, beschäftigt sich seit 1980 mit technischen Aspekten der Militärgeschichte vom 18. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Er hat ca. 100 Aufsätze zur Festungsforschung, Belagerungen, Feldbefestigung, Stabsorganisation, Kriegsspiel, Uniformenkunde, Kartographie, Artilleriewesen, Feldbefestigung, Vermessungsgeschichte und Museumspädagogik verfasst. Martin Klöffler ist Sammler historischer Vermessungsinstrumente und militärhistorischer Literatur zum Ingenieurwesen ca. 1700 – 1850. Bisher hat er vier Bücher veröffentlicht. Ein weiteres Spezialgebiet sind Rekonstruktion und Vermittlung von Technikgeschichte sowie die Nachstellung des historischen Alltags mit Hilfe der Living History, ferner hat er Leihgaben für Ausstellungen zur Technikgeschichte zur Verfügung gestellt. Quelle: Informationen des Autors

Die Belagerung von Kaiserswerth 1702 am Beginn des spanischen Erbfolgekrieges wird hier zum ersten Mal aus militärhistorischer Sicht im Detail aufgearbeitet. Hierbei werden besonders die bau- und ingenieurtechnischen Aspekte der verbissen geführten Belagerung hervorgehoben, die in der völligen Zerstörung der Stadt und Festung endete. Kaiserswerth war, neben Bonn-Beuel, ein französischer Brücken-kopf auf dem unteren rechten Rheinufer. Der Angriff unter Fürst Walrad von Nassau-Usingen war im April 1702 die erste Operation der alliierten Preußen, Reichstruppen und Niederländer im Spanischen Erbfolgekrieg gegen das mit Frankreich verbündete Kurköln. Die 5.000 Mann starke französische und kurkölnische Besatzung unter Marquis Blainville verteidigte sich zäh und geschickt. Sie er-hielt im Mai Verstärkungen, Material und Proviant von der auf dem linken Rheinufer stehenden französischen Armee unter General Tallard. Der förmliche Angriff zog sich über 59 Tage offene Laufgräben hin und der Sturmangriff auf die Kontereskarpe am 9. Juni kostete hohe Verluste. Erst jetzt konnten die Breschbatterien gegen die Ostfront (am heutigen Klemensplatz) wirken, so dass die Festung am 15. Juni zu sehr günstigen Bedingungen kapitulieren musste. Quelle: Informationen des Autors

Seit der Schließung Ende Mai 2013 und trotz der Räumung der Uerdinger Bücherei finden bis auf eine sechswöchige Corona-Unterbrechung Montagslesungen durchgehend 13 Jahre an jedem Montag jeweils von 18.30 Uhr bis 19.00 Uhr vor der Uerdinger Bücherei, Am Marktplatz 5 in Krefeld-Uerdingen bei jeder Witterung statt. Der Arbeitskreis „Erhalt Bücherei Uerdingen“ setzt mit dieser Maßnahme seine Initiative für die Eröffnung eines Quartierszentrums / Bürgerhauses mit städtischer Medienausleihe fort. Zu den Lesungen kommen zwischen 15 und über 70 Personen. Jede Lesung beginnt mit dem gemeinsamen Singen einer Strophe des Liedes „Die Gedanken sind frei“ und endet mit den drei umgedichteten Strophen auf die Uerdinger Bücherei. Außer den Vorleser*innen zu lauschen, werden aktuelle Informationen ausgetauscht.

Wie jede Woche sind alle Interessierten auch zur kommenden Montagslesung herzlich eingeladen!

Interessierte Vorleser*innen können sich gerne unter Angabe des Buches melden bei: Sabine Alofs, Tel.: 48 18 55 oder unter ak.buecherei-uerdingen(at)gmx.de. Ohne Gebühren zu entrichten, dürfen alle Texte vorgelesen werden, die älter als 80 Jahre sind, sicherheitshalber Texte von Autoren*innen, die bereits 80 Jahre verstorben sind.

Imagefilm über Montagslesungen

Fynn Wittmann, 16 Jahre, Schüler am hiesigen Gymnasium Fabritianum hat einen Imagefilm über die Montagslesungen im September 2019 erstellt. In diesem Monat haben ausschließlich Kinder und Jugendliche gelesen. Die Montagslesungen finden ununterbrochen seit Mai 2013 an jedem Montag zwischen 18:30 Uhr und 19:00 Uhr vor dem Büchereigebäude am Marktplatz 5 in Uerdingen statt. Den Film können Sie hier ansehen:

Herzlichen Dank an Fynn Wittmann!

Vorweihnachtliche Freude

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Wiedereröffnung der Bücherei Uerdingen,

mit vorweihnachtlicher Freude informieren wir Sie über die Pressemitteilung der Stadt Krefeld bzw. von Herrn Oberbürgermeister Meyer vom 20. Dezember 2019 zum zukünftigen Nutzungskonzept Bücherei Uerdingen

Das renommierte Architekturbüro Böll aus Essen hat das mit den Uerdinger Bürger*innen abgestimmte Konzept des Arbeitskreises „Erhalt Bücherei Uerdingen“ inhaltlich voll bestätigt und planerisch umgesetzt.

Als zukunftsweisend für den Stadtteil bezeichnete Architekt Armin Pfeiffer vom Büro Böll bei der Vorstellung in der Bezirksvertretung Uerdingen die Einrichtung einer Bibliothek bzw. städtischen Medienausleihe mit hauptamtlichem Fachpersonal und einem Lesecafé im Erdgeschoss in einem Quartierszentrum / Bürgerhaus. Darüber hinaus betonte er die Bedeutung der unterschiedlichen bedarfsgerechten temporären Nutzung der Räume in den oberen beiden Etagen des Büchereigebäudes. Er hob die Bedeutung der Herberzhäuser als „Schatz“ hervor und erläuterte die barrierefreie Erschließung der Häuser und die Entwicklung des Hofes des Büchereigebäudes durch ein verglastes einstöckiges Hofhaus (an einen Kreuzgang erinnernd).

Am Mittwoch, den 15. Januar 2020 um 18 Uhr findet in der Aula des Gymnasiums Fabritianum eine von der Stadt Krefeld veranstaltete Versammlung für Bürgerinnen und Bürger statt, in der das zukünftige Nutzungskonzept der Herberzhäuser vorgestellt und diskutiert werden soll.

Den Artikel zum Thema „Herberzhäuser vergleichbar mit Villa Hügel und Zeche Zollverein“ aus der Westdeutschen Zeitung vom 20. Dezember 2019 finden Sie hier.