Alle Beiträge von Susanne Tyll

MONTAGSLESUNGEN für die Eröffnung eines Bürgerhauses / Quartierszentrums mit städtischer Medienausleihe

Foto: Achim Gerling
Foto: Achim Gehring

688. Montagslesung am 31. August 2026: Ulle Schauws, MdB Bündnis 90/Die Grünen, liest aus „Marschlande“ von Jarka Kubsova

Bei der kommenden Montagslesung am 31. August 2026 von 18.30 Uhr bis 19 Uhr liest Ulle Schauws, MdB Bündnis 90/Die Grünen, aus „Marschlande“ von Jarka Kubsova vor dem Büchereigebäude, Am Marktplatz 5 in Krefeld-Uerdingen, für die Eröffnung eines Quartierszentrums / Bürger*innenhauses mit städtischer Medienausleihe – als Drittem Ort. Ein Ort für Teilhabe, Vielfalt, Demokratie und Kultur. Zum Lesen, Treffen, Teilhabe, Spielen, Begegnung und Bewegung – ohne Verzehrverpflichtung und Kommerz – für Alle.

Die Anmeldung einer versammlungsrechtlichen Veranstaltung der Krefelder Polizei liegt vor.

„Jarka Kubsova“: wurde 1977 in der ehemaligen Tschechoslowakei geboren, seit 1987 lebt sie in Deutschland. Sie arbeitete als Journalistin, Ghostwriterin und Co-Autorin mehrerer erfolgreicher Sachbücher. 2021 erschien ihr Debütroman „Bergland“, 2023 folgte der Roman „Marschlande“, der für das Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen nominiert war und am Theater inszeniert wurde. Jarka Kubsova lebt in Hamburg. Quelle

„Marschlande“: Zwei Frauen, die Jahrhunderte trennen – der Wunsch nach Selbstbestimmung, der sie verbindet. Im Hamburger Marschland lebt ums Jahr 1580 Abelke Bleken. Sie führt allein einen Hof, trotzt Jahreszeiten und Gezeiten. Und sie versucht, sich gegen ihre Nachbarn zu behaupten, in einer Zeit, die für unabhängige Frauen lebensgefährlich ist. Fast fünfhundert Jahre später zieht Britta Stoever mit ihrem Mann und ihren Kindern in die Marschlandschaft. Ihre Arbeit als Geografin hat sie für die Familie aufgegeben, das neue Zuhause ist ihr noch fremd. Sie unternimmt lange Spaziergänge durch die karge Landschaft, beobachtet die Natur und lernt, in Bracks und Deichlinien die Spuren der Vergangenheit zu lesen. Dabei stößt Britta auf das Leben der Abelke, auf Ausgrenzungen und Ungerechtigkeiten, die beängstigend aktuell sind. Fasziniert taucht sie tiefer und tiefer ein – und merkt, wie viel sie im Leben der anderen Frau über sich selbst erfährt. „Marschlande“ von Jarka Kubsova erzählt von zwei Frauen, die einander in ihren Kämpfen um Selbstbestimmung und Sichtbarkeit über die Jahrhunderte hinweg die Hand reichen. Quelle

Seit der Schließung Ende Mai 2013 und trotz der Räumung der Uerdinger Bücherei finden bis auf eine sechswöchige Corona-Unterbrechung Montagslesungen durchgehend über 13 Jahre an jedem Montag jeweils von 18.30 Uhr bis 19.00 Uhr vor der Uerdinger Bücherei, Am Marktplatz 5 in Krefeld-Uerdingen bei jeder Witterung statt. Der Arbeitskreis „Erhalt Bücherei Uerdingen“ setzt mit dieser Maßnahme seine Initiative für die Eröffnung eines Quartierszentrums / Bürgerhauses mit städtischer Medienausleihe fort. Zu den Lesungen kommen zwischen 15 und über 70 Personen. Jede Lesung beginnt mit dem gemeinsamen Singen einer Strophe des Liedes „Die Gedanken sind frei“ und endet mit den drei umgedichteten Strophen auf die Uerdinger Bücherei. Außer den Vorleser*innen zu lauschen, werden aktuelle Informationen ausgetauscht.

Wie jede Woche sind alle Interessierten auch zur kommenden Montagslesung herzlich eingeladen!

Interessierte Vorleser*innen können sich gerne unter Angabe des Buches melden bei: Sabine Alofs, Tel.: 48 18 55 oder oder unter ak.buecherei-uerdingen(at)gmx.de. Ohne Gebühren zu entrichten, dürfen alle Texte vorgelesen werden, die älter als 80 Jahre sind, sicherheitshalber Texte von Autor*innen, die bereits 80 Jahre verstorben sind.

Imagefilm über Montagslesungen

Fynn Wittmann, 16 Jahre, Schüler am hiesigen Gymnasium Fabritianum hat einen Imagefilm über die Montagslesungen im September 2019 erstellt. In diesem Monat haben ausschließlich Kinder und Jugendliche gelesen. Die Montagslesungen finden ununterbrochen seit Mai 2013 an jedem Montag zwischen 18:30 Uhr und 19:00 Uhr vor dem Büchereigebäude am Marktplatz 5 in Uerdingen statt. Den Film können Sie hier ansehen:

Herzlichen Dank an Fynn Wittmann!

Vorweihnachtliche Freude

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Wiedereröffnung der Bücherei Uerdingen,

mit vorweihnachtlicher Freude informieren wir Sie über die Pressemitteilung der Stadt Krefeld bzw. von Herrn Oberbürgermeister Meyer vom 20. Dezember 2019 zum zukünftigen Nutzungskonzept Bücherei Uerdingen

Das renommierte Architekturbüro Böll aus Essen hat das mit den Uerdinger Bürger*innen abgestimmte Konzept des Arbeitskreises „Erhalt Bücherei Uerdingen“ inhaltlich voll bestätigt und planerisch umgesetzt.

Als zukunftsweisend für den Stadtteil bezeichnete Architekt Armin Pfeiffer vom Büro Böll bei der Vorstellung in der Bezirksvertretung Uerdingen die Einrichtung einer Bibliothek bzw. städtischen Medienausleihe mit hauptamtlichem Fachpersonal und einem Lesecafé im Erdgeschoss in einem Quartierszentrum / Bürgerhaus. Darüber hinaus betonte er die Bedeutung der unterschiedlichen bedarfsgerechten temporären Nutzung der Räume in den oberen beiden Etagen des Büchereigebäudes. Er hob die Bedeutung der Herberzhäuser als „Schatz“ hervor und erläuterte die barrierefreie Erschließung der Häuser und die Entwicklung des Hofes des Büchereigebäudes durch ein verglastes einstöckiges Hofhaus (an einen Kreuzgang erinnernd).

Am Mittwoch, den 15. Januar 2020 um 18 Uhr findet in der Aula des Gymnasiums Fabritianum eine von der Stadt Krefeld veranstaltete Versammlung für Bürgerinnen und Bürger statt, in der das zukünftige Nutzungskonzept der Herberzhäuser vorgestellt und diskutiert werden soll.

Den Artikel zum Thema „Herberzhäuser vergleichbar mit Villa Hügel und Zeche Zollverein“ aus der Westdeutschen Zeitung vom 20. Dezember 2019 finden Sie hier.