MONTAGSLESUNGEN für die Eröffnung eines Bürgerhauses / Quartierszentrums mit städtischer Medienausleihe

Foto: Achim Gerling
Foto: Achim Gerling

Bei der 323. Montagslesung am 22. Juli 2019 von 18.30 Uhr bis 19.00 Uhr vor dem Büchereigebäude, Am Marktplatz 5 in Krefeld-Uerdingen, für die Eröffnung eines Quartierszentrums / Bürgerhauses mit städtischer Medienausleihe ist aufgrund der zeitgleichen Uerdinger Kirmes “Stille Lesung”. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das Buch, das sie gerade lesen oder ihr Lieblingsbuch mitzubringen und eine halbe Stunde vor der Bücherei gemeinsam still zu lesen.

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Solidaritätslesung: Rolf Becker, Schauspieler und Rezitator las Heinrich Heine für die Eröffnung des Quartierszentrums mit städtischer Medienausleihe

PDF zum Ansehen: Heine-Programm-mit-Rolf-Becker

Becker gehört zu den Mitbegründern des Berliner “Heine-Preises”. Mit Claus Bremer gab er 1972 das Buch “Dichter unbekannt – Heinrich-Heine -Textfolge” Rolf Becker gilt als einer der besten Rezitatoren Heinrich Heines.
Ein herzliches Dankeschön an die katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus für die kostenlose Bereitstellung des Pfarrsaales St. Peter.

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AK „Erhalt Bücherei Uerdingen“ beteiligte sich mit zweisprachigen Tandem-Lesungen am bundesweiten Vorlesetag vor der Bücherei Uerdingen

Schüler*innen aus der Paul-Gerhardt-Schule und dem Fabritianum mit und ohne Migrationshintergrund lasen in zweisprachigen Tandems

Sehr beeindruckt waren circa 40 Zuhörer*innen von den Schüler*innen mit und ohne Migrationshintergrund, die anlässlich des bundesweiten Vorlesetags im Tandem vorlasen. Der Arbeitskreis „Erhalt Bücherei Uerdingen“ hatte eingeladen. Die Lehrer*innen Michaela Hieke, Julia Albrecht, Thomas Tillmann – letzterer zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern am Fabritianum – und Birgit Steeger sowie zwei Schülerinnen (8 und 11 Jahre) und ein Schüler (9 Jahre) aus Afghanistan, zwei Schülerinnen (8, 10 und 16 Jahre) aus Syrien, eine 14 jährige Schülerin aus Armenien und zwei deutsche Schüler der Paul-Gerhardt-Schule, des Fabritianums und der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule waren dem Aufruf gefolgt: gelesen wurde u. a. aus zweisprachigen Büchern jeweils in Deutsch und Arabisch.

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Stadt Krefeld erteilt Lesegenehmigung für Montagslesungen im Gebäude der Uerdinger Bücherei – die Tür der Bücherei öffnet sich einen Spalt

Nach zweieinhalb Jahren Montagslesungen vor der Bücherei erhielt der Arbeitskreis “Erhalt Bücherei Uerdingen” am 17. November 2015 eine Lesegenehmigung der Stadt Krefeld für die Durchführung der Montagslesungen im Gebäude der Uerdinger Bücherei.

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Artikel WZ Stadtteilcheck vom 19. November 2015

Wahlprüfsteine und Antworten der Kandidaten/in der OB-Wahl in Krefeld 2015

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zum Quartierszentrum Uerdingen mit öffentlicher Medienausleihe, auch in der WZ: “Uerdingen fragen Kandidaten”
Im Juni 2015 hat der Arbeitskreis „Erhalt Bücherei Uerdingen“ die OB-Kandidaten/innen Krefelds angeschrieben, um nach deren Position zur Situation und zu den Perspektiven der Bücherei Uerdingen in einem Quartierszentrum zu fragen.

Es wurden sechs, jeweils erläuterte, Fragen gestellt. Eine Frage betrifft die Haltung zum öffentlichen Bibliotheksangebot, zwei die zur Umsetzung eines Quartierszentrum, eine die Möglichkeit der Durchführung der Montagslesungen im Gebäude, eine die Öffnung für einen provisorischen Entleihbetrieb und eine die langfristige finanzielle Absicherung des Quartierszentrums mit öffentlicher Medienausleihe.

Sehr schnell und umfassend antworteten Frank Meyer, SPD; Hansen, Bündnis90/Die Grünen und Sandra Leurs, Piraten. Peter Vermeulen, CDU und Michael R. Heepen antworteten erst nach einer Erinnerung. Von Sven Fucker liegt bisher keine Antwort vor.

Fragen und Antworten können Sie hier nachlesen

WDR-Lokalzeit berichtet über Postkartenaktion an den Oberbürgermeister des AK “Erhalt Bücherei Uerdingen”

am 20. Dezember 2014 auf der Niederstraße: Lokalzeit-Nachrichten, 2. Beitrag

Bürgerinnen und Bürger haben auch noch bei der Montagslesung am 22. Dezember 2014, die Möglichkeit, beigefügte Postkarte auszufüllen :

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kathstede, es ist die Zeit der Einkehr und Besinnlichkeit. Bitte besinnen Sie sich doch darauf, was Sie einmal über die Bücherei Uerdingen gesagt haben:
„Es schmerzt mich als Lehrer und als Vater, der seinen Kindern vorliest, eine solche Debatte führen zu müssen“. Mein größter Weihnachtswunsch wäre, dass Sie wieder zum Vorkämpfer der Lesekultur werden und Sie sich für die Wiedereröffnung der Uerdinger Bücherei in einem Quartierszentrum einsetzen. Hören Sie auf die Stimme Ihres Leserherzens und handeln Sie!

weihnachtswunsch

“Lesen in Deutschland” und der Deutsche Bildungsserver haben die Internetseite des Arbeitskreises “Erhalt Bücherei Uerdingen” …

…auf Ihren Internetseiten verlinkt unter: Lesen in Deutschland und Deutscher Bildungsserver

“Lesen in Deutschland sammelt und dokumentiert seit März 2005 online verfügbare Informationen zum Thema Leseförderung, bereitet diese zielgruppenorientiert auf und bietet für Eltern, Großeltern, Lehrer, Erzieher, Bibliothekare und Experten sowie an ehrenamtlicher Arbeit Interessierte Anregungen und Unterstüzung. Kurzprofile von Akteuren der Leseförderung, online verfügbaren Arbeitsmaterialien, Termine von Veranstaltungen und Wettbewerben werden aus den Datenbanken des Deutschen Bildungsservers generiert.(…) Seit März 2007 dokumentiert Lesen in Deutschland im Rahmen des Innovationsportals des Deutschen Bildungsservers innovative Projekte und Modellvorhaben zur Leseförderung. Die Länderporträts sind sowohl bei Lesen in Deutschland als auch im Innovationsportal verfügbar.”
zitiert aus: Lesen in Deutschland

Krefelder Rat beschließt Gebäude der Uerdinger Bücherei dauerhaft nicht zu verkaufen und Einrichtung eines Quartierszentrums zu prüfen

Krefelder Rat beschließt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktionen der CDU, FDP und AfD/UWG, “dass dass die städtischen Grundstücke mit den denkmalgeschützten Herbertzhäusern (Am Marktplatz 1 und 5, errichtet 1832 durch Vagedes) und dem Haus „Alte Krefelder Straße 2“ dauerhaft nicht verkauft werden. Auf dieser Grundlage wird die Verwaltung aufgefordert, kurzfristig Mittel für die Sanierung von Fassaden und Fenstern ( sowie Dacharbeiten am Haus „Alte Krefelder Straße 2“) bereitzustellen und diese Arbeiten durchführen zu lassen, um den Verfall der Gebäude und damit einen weiteren Wertverlust zu verhindern.”

siehe hierzu auch, Protokoll der Ratssitzung vom 2. Juli 2014: Protokoll-Ratssitzung-Juli2014 und Antrag Kommunales Integriertes Handlungskonzept: Kommunales-Integriertes-Handlungskonzept-Uerdingen

WZ Wahlticker, 25. Mai 2014, 19.50 Uhr

“19.50 Uhr: Die CDU hat offenbar in Uerdingen einen schweren Stand. Nach Auszählung von drei der sieben Stimmbezirken bei der Ratswahl hat die SPD fast doppelt so viele Stimmen wie die CDU. Es steht 49,8% zu 23,73%. Ob da die Uerdinger Bücherei zum entscheidenden Politikum wurde?”

Link zum Wahlticker:
www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/specials/kommunalwahl-krefeld/kommunalwahl-krefeld-spd-siegt-knapp-ueber-cdu-1.1642412

Ideenschmiede “Zukunft Bücherei Uerdingen” – Herberzhaus Marktplatz 5 in Uerdingen zukünftig als Bücherei und Quartierstreff

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Gut 40 Bürgerinnen und Bürger fanden sich am Freitagabend, 16.05.2014 im Uerdinger Pfarrsaal St. Peter ein. Der Arbeitskreis “Erhalt Bücherei Uerdingen” stellte seine Zukunftsideen für das Büchereigebäude Marktplatz 5 vor. Nachdem der Rat der Stadt Krefeld in seiner Sitzung vom 8. April 2014 das Büchereigebäude zur Gemeinbedarfsfläche erklärte, haben die Arbeitskreismitglieder Nutzungsideen entwickelt.

Anhand einer Powerpointpräsentation erläuterte Arbeitskreismitglied Susanne Tyll dem Publikum aus Bürgerschaft und Bürgerverein sowie Vertreter/innen und Vertretern von SPD, Bündnis 90/ Die Grünen und Die Linke die Pläne. Anschaulich wurde es über eine parallele Präsentation der Etagengrundrisse des Hauses. So soll es im Haus wieder eine städtische Bücherei mit Leih-Anbindung an die Mediothek, aber strukturell unabhängig von ihr geben. Vorgesehen sind dafür zwei hauptamtliche Bibliothekare/innen.

Ferner soll es im Erdgeschoss ein Lesecafe geben, das auch als nichtkommerzieller Stadtteiltreff mit öffentlichen PCs und W-Lan, Zeitungen und Selbstbedienung am Kaffeeautomaten. Hier gäbe es auch die Möglichkeiten kleinerer Veranstaltungen und Beratungen. Im ersten Stockwerk könnte – wie bisher – die Kinder- und Jugendbibliothek angesiedelt sein. Der wunderschöne Lesesaal könnte wieder für Lesungen, aber auch für Seminare oder – wie aus dem Publikum vorgeschlagen – Tanzkurse genutzt werden. Die weiteren Räumlichkeiten des 1. und 2. Obergeschosses könnten ausgegliederte wechselnde Stadtteil-Beratungsangebote der wohlfahrtlichen und städtischen Einrichtungen, Angebote der Familienbildungsstätten und der VHS, für musikalische Früherziehung (wie früher!) genutzt werden (mögliche Refinanzierung durch Mieteinnahmen).

Das – entgegen verbreiterter Meinung – bis auf einen Raum trockene Kellergeschoss könnte u. a. als Probenraum für Musikgruppen, bei Bedarf für Teile der Herberz-Bücherei des Heimatbundes und eine Reparaturwerkstatt, in der z. B. Langzeitarbeitslose (mögliche Refinanzierung durch die ARGE) oder handwerklich geschickte Ehrenamtliche u.a. Haushaltsgeräte reparieren oder zum Selber-Reparieren anleiten. Viel Zustimmung erhielt die Vorstellung der Idee einer stundenweisen Kinderbetreuung, sodass Eltern mal eine Stunde in Ruhe Bücher stöbern oder einkaufen können, z.B. die Geburtstagsgeschenke für die Kinder, meinte eine Teilnehmerin. Nach etwa 30minütiger Präsentation hatte dann das Publikum das Wort.

Nach dessen zustimmendem Beifall wurde dann aus dem Publikum zusätzlich vorgeschlagen:

  • konkrete Bücherspende (über 500 Bücher) für die Wiedereröffnung
  • weitere Bücherspenden zur Unterstützung des Anfangsbetriebs
  • Dienstleistungs- und Nachbarschaftstauschbörse “ich mähe 1 Stunde den Rasen – wer hilft mir dafür 1 Stunde bei den Hausaufgaben?”
  • Tanzkurse, da der Veranstaltungsraum/Lesesaal über Parkettboden verfügt
  • Spieletreff, Spielmöglichkeit (Brett- und elektronische Spiele) für Interessierte, die sich gerne mit anderen treffen und gemeinsam spielen (Lesecafe) möchten. Vorgeschlagen wurde hier eine Kooperation mit einem Spielwarengeschäft – konkrete Begleitung wurde von Anwesenden angeboten
  • Kleinkino
  • Mischpult für Probenraum

Ratsherr Jürgen Hengst signalisierte die Absicht der SPD, nach den Kommunalwahlen bei entsprechenden politischen Konstellationen dieses Projekt in Angriff zu nehmen. Auch die Grünen und die Linke unterstützten die Pläne. Hierzu müsste der neue Stadtrat einen entsprechenden Grundsatzbeschluss fassen.

Einig waren sich alle Anwesenden, dass das Gebäude mit Bücherei und Stadteiltreff ein Gewinn für Uerdingen ist und die Attraktivität des Stadtteils, auch für Neu-Bürger/innen steigern würde.

Nicht zuletzt könnte das Projekt wie das Samtweberviertel ein weiteres Modell für zukunftsorientierte Quartierspolitik auch in anderen Krefelder Stadtteilen sein.

Bücherei Uerdingen wird geräumt

Zwei Tage nach der 100-Jahr-Feier wird bekannt, dass die Bücherei Uerdingen auf Anweisung der Stadt Krefeld geräumt wird.

Dazu hat der Arbeitskreis am Montag folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Krefelder / Uerdinger Buschfunk: Leiter der Mediothek veranlasst – trotz Nothaushalts – teure Kompletträumung des Uerdinger Büchereigebäudes voraussichtlich in der 15. KW
Nach Information des Arbeitskreises “Erhalt Bücherei Uerdingen” veranlasst der Leiter der Mediothek Krefeld, Helmut Schroers, ohne Not – allerdings im Nothaushalt – die komplette Räumung des Gebäudes der Bücherei Uerdingen durch die GSAK. Dafür werden nach vorläufiger Schätzung der GSAK 10 Mitarbeitende benötigt, die zwei Tage räumen und entsorgen müssen.
In der letzten Sitzung des Planungsausschusses am 3. April wurde dem neuen Flächennutzungsplan zugestimmt. Nach entsprechendem Abstimmungsverhalten des Rates am nächsten Dienstag wird das Gebäude der Bücherei Uerdingen wieder zur Gemeinbedarfsfläche. Über die Bücherei Uerdingen steht in der Abwägung der Vorlagebegründung der Verwaltung für den Flächennutzungsplan: “Das für die Geschichte der Stadt Uerdingen bedeutsame Gebäude hat auch für die Uerdinger Bevölkerung einen hohen Identifikationswert. Seine exponierte Lage am Kopf des Marktplatzes unterstreicht diese Wertigkeit. Nicht zuletzt wegen der Erhaltungs- und Förderungsverpflichtung aus dem Vertrag zwischen Krefeld und Uerdingen soll das Gebäude auch weiterhin für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen. Deshalb wird die Darstellung als Fläche für Gemeinbedarf wieder in den Flächennutzungsplan aufgenommen.” www.ratsportal.krefeld.de/www_rat/ablviarv.nsf/HTML/31C3EF730372B582C1257C8A00297CB3/$FILE/Vorlage5818-14_F_FNPneu_ABS_VorlagebegruendungTeilG1_OFF2013_Abw%C3%A4gungstabellen_1.pdf, S.45
Im Gebäude befinden sich neben unwiederbringlichen, denkmalwürdigen Innen-Fensterläden für ein Fenster in der ersten Etage auch noch zahlreiche Gerichtsunterlagen und Unterlagen der Insterburger.
Aus diesen Räumungsplanen ergeben sich mehrere – breit und öffentlich – zu diskutierende Fragen:

  • Warum wird das geschlossene Gebäude der Bücherei Uerdingen kurz vor der Wahl ohne Not geräumt?
  • Wieso werden aus Steuermitteln angeschaffte Regale, Tische und Stühle etc. weggeworfen, die weiter verwendet werden könnten, obwohl die zukünftige Nutzung des Gebäudes vollkommen offen ist?
  • Aus welcher Kostenstelle der Mediothek werden die finanziellen Mittel – voraussichtlich 10 Mitarbeitende der GSAK, die 2 Tage räumen – im Nothaushalt möglich gemacht, obwohl gleichzeitig die Bürgerinnen und Bürger um Bücherspenden gebeten werden?
  • Inwieweit wurde der Denkmalschutz wegen des denkmalwürdigen Inventars beteiligt? /li>
  • Wurde mit den Insterburgern und mit dem Amtsgericht Kontakt aufgenommen, ob deren sich noch im Keller befindlichen Unterlagen eventuell noch benötigt werden bzw. historisch wertvoll und von daher zu archivieren seien?
  • Wieso kann der Leiter der Mediothek die Räumung eines Gebäudes veranlassen, mit dem er seit 23. Mai 2013 (Schließung) strukturell nichts mehr zu tun haben dürfte?

Erfahrungen in Uerdingen mit “Nacht und Nebelabrissaktionen” von historisch wertvollen Anlagen, die unter Denkmalschutz stehen, gab es zuletzt mit dem Uerdinger Bahnhof.
Der Arbeitskreis wird nach den Osterferien zu einer Veranstaltung einladen, um gemeinsam mit der Öffentlichkeit künftige vielfältige Nutzungsmöglichkeiten der Bücherei – des für die Uerdinger Bevölkerung bedeutsamen Gebäudes mit hohem Identifikationswert – und dann wieder mit Gemeinbedarf – zu entwickeln.

Am Tag vor der Räumung schreibt die WZ am 7. April:
www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/stadt-laesst-buecherei-uerdingen-raeumen-1.1606457?fb_action_ids=599809526772111&fb_action_types=og.recommends

Und am Tag danach:
www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/initiative-was-geschieht-mit-der-uerdinger-buecherei-1.1607166

Kommentar dazu: “Die Arroganz der Macht”
www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/die-arroganz-der-macht-1.1606458

Außerdem wird eine Umfrage durchgeführt: “Was halten Sie von der Räumung der Stadtteilbücherei Uerdingen?
www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/umfragen/was-halten-sie-von-der-raeumung-der-stadtteilbuecherei-uerdingen-1.1606356?articleId=1.1606457

Und noch einen Tag später: “Bücherei Uerdingen – Endstation Müllpresse”:
www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/buecherei-uerdingen-endstation-muellpresse-1.1608014

Die Rheinische Post macht am 11. April 2014 zur Frage “Streit um die Uerdinger Bücherei – Ist der Protest berechtigt?” ein pro und contra:
www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/streit-um-die-uerdinger-buecherei-ist-der-protest-gerechtfertigt-aid-1.4169561

Auch am 12. April berichtet die Rheinische Post:
www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/hungerstreik-buecherei-initiative-geht-auf-distanz-aid-1.4170805

Bundesweiter Vorlesetag – Lesegenehmigung durch die Stadt Krefeld im Gebäude der Uerdinger Bücherei

 

AK „Erhalt Bücherei Uerdingen“ nimmt mit Lesestaffel am bundesweiten Vorlesetags am Freitag, den 20. November 2015 ab 18.30 Uhr in der Bücherei Uerdingen teil.

Der Arbeitskreis „Erhalt Bücherei Uerdingen“ beteiligt sich mit einer Lesestaffel am bundesweiten Vorlesetag, einer Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn Stiftung . Informationen unter: www.vorlesetag.de.

Die Lesestaffel beginnt am Freitag, den 20. November 2015 um 18.30 Uhr in der Uerdinger Bücherei, Am Marktplatz 5 in Krefeld-Uerdingen.

Der Arbeitskreis „Erhalt Bücherei Uerdingen“ setzt mit der Teilnahme am bundesweiten Vorlesetag seine Initiative für die Wiedereröffnung der Bücherei Uerdingen in einem Quartierszentrum fort.

100. Geburtstag unserer Bücherei

100 Jahre Bücherei Uerdingen – Gefeiert wurde mit Lesungen und Musik und zahlreichen, auch prominenten, lesefreudigen Gästen: z.B. Wilfried Schmickler, Joachim Dicks, Wolfgang Hohlbein und Bernhard Hennen

Gefeiert wurde mit Lesungen und Musik und zahlreichen, auch prominenten, lesefreudigen Gästen: z.B. Wilfried Schmickler, Wolfgang Hohlbein, Bernhard Hennen und Joachim Dicks

Anläßlich des 100. Geburtstages unserer Uerdinger Bücherei gab es am Mittwoch, dem 2. April 2014 vor der Bücherei Uerdingen, Am Marktplatz 5 ab 18.30 Uhr ein musikalisches Stündchen von verschiedenen Musikgruppen, u. a. den Liederfreunde 1996 e.V. und Concordia Uerdingen e.V., beide unter Leitung von Hartmut Sennlaub, sowie einen kleinen Rückblick auf 100 Jahre Bücherei Uerdingen. Es kamen über 100 lesefreudige Gäste zum ersten Teil der Feierlichkeiten. Geburtstagswunsch: der nächste Geburtstag wird in der dann wieder geöffneten Bücherei gefeiert.

Eine Ausstellung mit Fotos und Dokumenten sowie zahlreichen Zeizungsausschnitten zur Geschichte unserer Bücherei und über die Aktionen im Vorfeld der Schließung sowie die bis dahin 46 Montagslesungen waren zu sehen.

Vorlesefreudige Kinder Uerdinger Schulen haben den Lesemarathon eröffnet.

Anschließend lasen zahlreiche Bücherfreunde/innen vor: der gebürtige Uerdinger Joachim Dicks – heute Redakteur und Moderator bei NDR Kultur in Hannover -, Manfred Follmer, Lesepate und regelmäßiger Vorleser bei den Montagslesungen, Bernhard Hennen – ist Mitglied des Arbeitskreises “Erhalt Bücherei Uerdingen”. Seine Romane belegen seit fast 10 Jahren die Spitzenplätze der Bestsellerlisten, Wolfgang Hohlbein – ist ein deutscher Schriftsteller in den Genres Horror-, Science-Fiction- und Fantasyliteratur. Mit rund 43 Millionen verkauften Büchern zählt er zu den erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Vorlesefreudige Kinder Uerdinger Schulen haben desn lesemarathon eröffnet. Wolfgang Hohlbein kündigte an, auch bei einer der Montagslesungen vorzulesen.

Mechthild Schratz, Geschäftsführerin von ver.di Linker Niederrhein, unterstützte die Aktivitäten des Arbeitskreises zur Wiedereröffnung der Bücherei Uerdingen mit einem Grußwort.

Der Kabarettist Wilfried Schmickler unterstützte die Aktivitäten zur Wiedereröffnung der Bücherei Uerdingen mit einem Ausschnitt aus seinem Programm.

Weitere Vorlesende waren u.a.: Klaus Neubacher, Frau Bellmann und Achim Gehring. Die insgesamt fast zwei Dutzend Vorlesenden waren im Alter zwischen 7 und 79 Jahren.

Verlesen wurden auch Grußworte der Schriftstellerinnen Dorette Deutsch und Elke Schmitter, gebürtige Krefelderin und Preisträgerin des Niederrheinischen Literaturpreises.

Achim Reiter www.reiter-musik.de hat uns die Technik (Ton und Beleuchtung in Uerdinger Farben) für die Veranstaltung kostenlos zur Verfügung gestellt. Dafür danken wir auch im Namen der Gäste herzlich!

Zum Selbstkostenpreis wurden Geburtstagstassen verkauft, auf denen das Laken “Bücherei Uerdingen muss bleiben” am Balkon der Uerdinger Bücherei und die Eule – auch am Balkon – abgebildet sind.
Herzlichen Dank an Julia Trapp, Inhaberin Copy Wolf!

Zum Abschluß wurde wie bei den Montagslesungen gesungen, zunächst die erste Strophe von “Die Gedanken sind frei” und anschließend 3 Strophen “Uerdinger Bücherei:
www.ak-buecherei-uerdingen.de/Startseite

Erste Presse hier:
www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/stadtteile/uerdingen-gellep-stratum/buecherei-uerdingen-vorlese-prominenz-zum-100-jaehrigen-1.1605481

Erste Bilder der Veranstaltung finden Sie hier:
www.buergerverein-uerdingen.de/

Elke Schmitter, gebürtige Krefelderin und niederrheinische Literaturpreistägerin,

zum 100. Geburtstag der Uerdinger Bücherei

Liebe Leserinnen und Leser,

verehrte Unentwegte,

bewunderte Bohrer dicker Bretter!

Eigentlich hätte ich mir nicht träumen lassen, nach einem letzten Besuch IN der Bücherei Uerdingen – dass eine solche Initiative, wie Sie die auf die Beine gestellt haben – wie man gerade jetzt buchstäblich sagen muss -, dass eine solche Initiative nicht sofort und dauerhaft Erfolg haben kann. Ich kenne die Verantwortlichen im Stadtrat nicht, aber als Schriftstellerin hätte ich großes Interesse, einmal mit ihnen zu sprechen, um zu erfahren, was sie im Innersten bewegt. Und welche Motive so stark sein können, dass man gegen die Vernunft, gegen die eigenen politischen Grundsätze UND gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger handelt, die man vertreten soll.

Das ist EIN Roman, der noch zu schreiben wäre.
Der andere spielt sich gerade hier ab, in der Realität – und alle, die hier stehen, sind mittendrin und schreiben ihn. Er spielt unter Menschen, die sich zwar enttäuschen, die sich aber nicht verbittern lassen. Die nicht nur für ihre Interessen kämpfen, sondern auch für die Interessen der Gesellschaft und der Stadt, in der sie wohnen. Die Tricksereien mit offenem Protest beantworten und undurchsichtige Manöver mit klarer Kommunikation. Die sich nicht spalten lassen in Resignierte, Zurückgezogene und Einzelkämpfer. Und die auch in ihrem Widerstand gegen Undurchsichtigkeit und Willkür bleiben, wie sie sind: solidarisch und einfallsreich.

Ich freue mich schon auf die nächste Lesung in Uerdingen. IN der Bücherei oder noch davor – auf jedem Fall vor dem Publikum, vor dem ich größeren Respekt habe als vor jedem anderen in Deutschland!

Aus der Ferne grüßt herzlich

Elke Schmitter

Schriftstellerin Dorette Deutsch

sendet Grußwort zum 100. Geburtstag der Bücherei Uerdingen

Liebe Susanne Tyll, liebe UnterstützerInnen der Bücherei Uerdingen,

seitdem ich von Ihrem Engagement für den Erhalt der Bücherei weiß, denke ich jeden Sonntag an Sie: Dann nämlich, wenn meine Nachbarin und Freundin auf dem Rückweg von unserer Stadtteilbibliothek auf einen Espresso bei mir vorbeikommt. Meist breitet sie ihre neuen Schütze vor mir aus, sie erzählt mir von Büchern, von Gedanken und den Menschen, die sie gerade getroffen hat.

Meine Nachbarin ist in dem Alter, in dem man sich jeden Gang – und jede neue Anschaffung – überlegt, aber der Gang zur Bücherei ist ein wichtiges Ritual in ihrem Wochenablauf.

Gemeinsam sprechen wir dann über die Bücher, die wir lesen werden, über Geschichten, die uns angeregt haben; wir sprechen über Reisen, von denen wir träumen oder die wir wirklich unternommen haben.

Denn Büchereien sind lebendige Orte, wo nicht nur Bücher gesammelt und ausgeliehen werden. Es sind wichtige Orte, wo Menschen auf Bücher, auf Gedanken und auf andere Menschen treffen, die sich am Ende zu neuen Geschichten und zu neuen Begegnungen mit Orten und Gedanken verweben.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Engagement weiterhin viel Erfolg!

Dorette Deutsch

www.dorette-deutsch.de

Einstimmiger Beschluss: Bücherei Uerdingen wird wieder Gemeinbedarfsfläche

In der Bezirksvertretungssitzung Uerdingen am 18. März 2014 wurde dem neuen Flächennutzungsplan einstimmig zugestimmt, nachdem die Bücherei Uerdingen wieder Gemeinbedarfsfläche wird. Die endgültige Entscheidung trifft der Krefelder Rat am 8. April 2014.

In der Bezirksvertretungssitzung Uerdingen am 18. März 2014 wurde dem neuen Flächennutzungsplan einstimmig zugestimmt, nachdem die Bücherei Uerdingen wieder Gemeinbedarfsfläche wird. Die endgültige Entscheidung trifft der Krefelder Rat am 8. April 2014.
Über die Bücherei Uerdingen steht in der Abwägung der Vorlagebegründung der Verwaltung für den Flächennutzungsplan:
“Das für die Geschichte der Stadt Uerdingen bedeutsame Gebäude hat auch für die Uerdinger Bevölkerung einen hohen Identifikationswert. Seine exponierte Lage am Kopf des Marktplatzes unterstreicht diese Wertigkeit. Nicht zuletzt wegen der Erhaltungs- und Förderungsverpflichtung aus dem Vertrag zwischen Krefeld und Uerdingen soll das Gebäude auch weiterhin für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen. Deshalb wird die Darstellung als Fläche für Gemeinbedarf wieder in den Flächennutzungsplan aufgenommen.”
www.ratsportal.krefeld.de/www_rat/ablviarv.nsf/HTML/31C3EF730372B582C1257C8A00297CB3/$FILE/Vorlage5818-14_F_FNPneu_ABS_VorlagebegruendungTeilG1_OFF2013_Abw%C3%A4gungstabellen_1.pdf
(siehe S. 45, heruntergeladen am 27. März 2014)

Montagslesung bei WDR4

WDR 4 – In unserem Alter: Die Bücherlobbyisten – Was Leser alles für Bücher tun (15.03.2014) von Hansjürgen Milhan

Romane erlauben den Blick in fremde Welten, Sachbücher erklären Hintergründe, Ratgeber leisten Lebenshilfe und Bilderbücher bringen Jung und Alt zum gemeinsamen Blättern.

Lesen macht Freude, bildet und ist leider oft zu teuer. Vor allem für Vielleser oder Menschen, die knapp bei Kasse sind, haben öffentliche Büchereien in guter Erreichbarkeit eine große Bedeutung: www.wdr.de/radio/wdr4/podcast/inunseremalter/index.html

Bezirksvorsteher Jakubowski bei Montagslesung!?

In der letzten Bezirksvertretungssitzung in Uerdingen hat der Bezirksvorsteher Elmar Jakubowski öffentlich am Ende der Sitzung mitgeteilt, dass er darüber nachdenke, bei einer Montagslesung vorzulesen, wenn sich das mit seinem Terminkalender vereinbaren ließe.
Spontan schlugen Anwesende des Arbeitskreises “Erhalt Bücherei Uerdingen” vor, dass er die Jubiläums-Lesung am 26. Mai 2014 (einen Tag nach der Kommunalwahl und ein Jahr Montagslesungen) übernehmen könne.
Er erklärte sich dazu bereit, sofern er keine andere Terrmine hätte.

Lied “Uerdinger Bücherei”

Gesungen wird der Text nach der Melodie von “Die Gedanken sind frei.

Uerdinger Bücherei,
Menschen kommen und gehen.
Ist es aus und vorbei?
Das kann niemand verstehen.
Jeder Mensch muss es wissen,
dass wir Bücher vermissen,
denn das Lesen macht frei,
Uerdinger Bücherei.

Ich lese, was ich will.
Und was mich beglücket.
Ich lese in der Still`
ist mein Herz auch bedrückt.
Mein Wunsch und Begehren
kann niemand verwehren,
denn das Denken ist frei:
Uerdinger Bücherei.

Und sperrt ihr sie zu,
die schwere Eichentüre,
find ich nimmermehr Ruh,
denn Unrecht ich spüre
Das Hoffen und Bangen,
das nimmt uns gefangen,
wir bleiben dabei:
100 Jahre Bücherei.

Text: Julia Trapp

Melodie: “Die Gedanken sind frei”

wz-online 4.12.2012: Arbeitskreis will wieder kämpfen

Der Bibliothek in Uerdingen droht erneut das Aus, der Widerstand der Bürger formiert sich wie schon vor zwei Jahren. Die Stadtteilbücherei taucht auf Seite sechs der insgesamt elfseitigen Sparliste auf, über die der Rat der Stadt Krefeld am Mittwoch verhandeln wird: “Aufgabe der Mediotheknebenstelle Uerdingen” steht dort zu lesen. Susanne Tyll, Mitglied im Arbeitskreis zum Erhalt dieser Bücherei, ist davon vollkommen “überrascht”

Krefeld. Die Stadtteilbücherei taucht auf Seite sechs der insgesamt elfseitigen Sparliste auf, über die der Rat der Stadt Krefeld am Mittwoch verhandeln wird: “Aufgabe der Mediotheknebenstelle Uerdingen” steht dort zu lesen. Susanne Tyll, Mitglied im Arbeitskreis zum Erhalt dieser Bücherei, ist davon vollkommen “überrascht”, wie sie selber sagt, um sich dann zu korrigieren: “Obwohl – schreiben sie besser bestürzt.”

Der Arbeitskreis zum Erhalt der Bücherei Uerdingen hatte deren Schließung im vergangenen Jahr noch abwenden können: Sie hatten Unterschriften von Uerdingern gesammelt und sich die Unterstützung von Schriftstellern, wie etwa dem Bestsellerautor Ken Follett oder dem Literaturnobelpreisträger Günter Grass gesichert. “Damals hatte ich eigentlich gehofft, dass wir da nicht noch mal durch müssen.”

Nun aber müssen sie wohl und “selbstverständlich”, betont Tyll, werde man auch diesmal alles geben, um die Bücherei zu erhalten. Die rund zwölf Mitglieder des Arbeitskreises seien gerade dabei, sich “neu zu formieren”. Telefon- und E-Mail-Ketten seien schon angelaufen: “Ich gehe mal davon aus, dass wir in den nächsten 24 Stunden noch etwas unternehmen werden.”

Bernhard Hennen, ebenfalls Mitglied im Arbeitskreis und außerdem Schriftsteller bestätigt das: “Auf jeden Fall werden wir was machen, ich jedenfalls bin in kämpferischer Stimmung.”

Hennen findet die Pläne zur Schließung der Bücherei “schrecklich” – und zwar nicht nur wegen ihrer Bücher, sondern auch wegen ihres Flairs: “Die Holztreppe, die Stuckdecke – das ist eine Bücherei, wie man sie sonst nur noch in Büchern findet.” bas

Quelle: wz-newsline