
679. Montagslesung am 29. Juni 2026: Angela Schoofs, Heimatbund Uerdingen, liest aus der Festschrift „100 Jahre Heimatbund“
Bei der kommenden Montagslesung am 29. Juni 2026 von 18.30 Uhr bis 19 Uhr liest Angela Schoofs, Heimatbund Uerdingen, aus der Festschrift „100 Jahre Heimatbund“ vor dem Büchereigebäude, Am Marktplatz 5 in Krefeld-Uerdingen, für die Eröffnung eines Quartierszentrums / Bürger*innenhauses mit städtischer Medienausleihe – als Drittem Ort. Ein Ort für Teilhabe, Vielfalt, Demokratie und Kultur. Zum Lesen, Treffen, Teilhabe, Spielen, Begegnung und Bewegung – ohne Verzehrverpflichtung und Kommerz – für Alle.
Die Anmeldung einer versammlungsrechtlichen Veranstaltung der Krefelder Polizei liegt vor.
Angela Schoofs liest aus der Festzeitschrift das Kapitel „Uerdingen in der Franzosenzeit“ und erläutert die Auswirkungen auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Rheinstadt. Dabei wird deutlich, dass Zucker eine ganz besondere Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung einnimmt und ein Stück weit mit verantwortlich ist für die Existenz der Herberzhäuser! Und wie immer in Uerdingen, hat auch in dieser Zeitphase der Rhein seinen eigenen, besonderen Beitrag. Freuen Sie sich auf eine besondere Zeitreise im Herzen der Rheinstadt Uerdingen. Außerdem präsentiert der Heimatbund an diesem Abend Reproduktionen historischer Darstellungen aus der Franzosenzeit; diese können nach der Lesung zum Selbstkostenpreis käuflich erworben werden. Ebenso ist das aufwendig gestaltete Festmagazin für eine Schutzgebühr von 5,00 Euro erhältlich.
100 Jahre Uerdinger Heimatbund: Schon zu Beginn des Jubiläumsjahres 2025 war klar, dass „100 Jahre Uerdinger Heimatbund e.V.“ kein bloßer Rückblick auf Vergangenes werden sollten. Und es sollte sich auch nicht auf einen Festakt konzentrieren. Vielmehr wollten wir als Heimatbund zeigen, dass Heimat lebendig ist, dass sie Menschen verbindet und dass sie dort entsteht, wo Erinnern und gemeinsames Erleben zusammenkommen. Und so haben wir bewusst über das ganze Festjahr mit vielen Menschen in ganz unterschiedlichen Veranstaltungen gefeiert und haben viele Begegnungen mit großer Nähe zu unserer Rheinstadt erlebt. Wir haben mit unserem Jubiläum Heimat gelebt: durch Gespräche, durch Austausch von Erinnerungen, durch gemeinsame Erlebnisse, durch gelebtes Brauchtum. Gleichzeitig haben wir verdeutlicht, dass unsere Aufgabe, den stetigen Wandel in unserer Rheinstadt zu dokumentieren, ihn einzuordnen in das jeweilige Zeitgeschehen und als Fundament heutiger Entwicklungen zu verstehen, absolut zeitlos ist. So versteht der Heimatbund seine Rolle nicht nur darin altes Wissen zu dokumentieren und zu erhalten, sondern auch aktiv die aktuellen Veränderungen mitzugestalten und eine Rolle als lebendiger Gestalter des Uerdinger Lebens einzunehmen. Abgeschlossen wird unser Ehrenjahr nun mit einem Festmagazin, das einen kurzweiligen Bilder- und Textbogen schlägt, von den Wurzeln unseres Gemeinwesens, bis zu dem gerade sichtbaren Wandel an einem Hotspot der Uerdinger Geschichte – unserem Werft. (Angaben: Uerdinger Heimatbund)
Seit der Schließung Ende Mai 2013 und trotz der Räumung der Uerdinger Bücherei finden bis auf eine sechswöchige Corona-Unterbrechung Montagslesungen durchgehend über 13 Jahre an jedem Montag jeweils von 18.30 Uhr bis 19.00 Uhr vor der Uerdinger Bücherei, Am Marktplatz 5 in Krefeld-Uerdingen bei jeder Witterung statt. Der Arbeitskreis „Erhalt Bücherei Uerdingen“ setzt mit dieser Maßnahme seine Initiative für die Eröffnung eines Quartierszentrums / Bürgerhauses mit städtischer Medienausleihe fort. Zu den Lesungen kommen zwischen 15 und über 70 Personen. Jede Lesung beginnt mit dem gemeinsamen Singen einer Strophe des Liedes „Die Gedanken sind frei“ und endet mit den drei umgedichteten Strophen auf die Uerdinger Bücherei. Außer den Vorleser*innen zu lauschen, werden aktuelle Informationen ausgetauscht.
Interessierte Vorleser*innen können sich gerne unter Angabe des Buches melden bei: Sabine Alofs, Tel.: 48 18 55 oder oder unter ak.buecherei-uerdingen(at)gmx.de. Ohne Gebühren zu entrichten, dürfen alle Texte vorgelesen werden, die älter als 80 Jahre sind, sicherheitshalber Texte von Autor*innen, die bereits 80 Jahre verstorben sind.